Geschichte

Unsere Wurzeln

Das Herz von Ricola schlägt in Laufen. Hier in der Nordwestschweiz sind wir fest verwurzelt. Seit 1991 führt Felix Richterich als CEO und Verwaltungsratspräsident das Familienunternehmen in der dritten Generation.

Meilensteine

Wo alles begann

1930 Gründung

In seinem Geburtsort Laufen gründet der Bäcker und Konditor Emil Richterich 1930 das Confiseriegeschäft Richterich & Compagnie. Bonbonspezialitäten, insbesondere Hustenbonbons, sind von Beginn an ein wichtiger Teil des Angebots.
13 Kräuter- mischung

1940 Erfindung des Kräuterzuckers

Emil Richterich beschäftigt sich intensiv mit der Heilkraft von Kräutern und experimentiert mit eigenen Mixturen. Der Durchbruch kommt 1940 mit der Erfindung der 13-Kräutermischung. Es ist die Geburtsstunde des Ricola-Originals, des Schweizer Kräuterzuckers, unverkennbar durch seine eckige Form. Seine Rezeptur ist bis heute die Basis für alle Ricola-Bonbons.

1948 Der doppelte Richterich

Emil Richterich ändert 1948 den Namen seines Unternehmens. Aus den Anfangssilben von Richterich & Co. Laufen macht er Ricola und reagiert damit auf die häufigen Verwechslungen: In Laufen gibt es zwei Süsswarenhersteller namens Richterich, deren Vertreter teilweise die gleichen Händler besuchen. Der Ricola-Gründer beendet mit der Namensänderung die Verwechslungen um den «doppelten Richterich».
eine Million Samenbeutel

1963 «Samenbeutel» wird Exportschlager

Ricola beginnt als eine der ersten Schweizer Firmen, Bonbons zu exportieren. Der Versuch, das Produkt in Deutschland einzuführen, scheitert fast am Urteil eines Stuttgarter Handelspartners: Die Ricola-Verpackung sehe aus «wie ein Samenbeutel» und sei in Deutschland unverkäuflich. Trotzdem bestellt er aus Mitleid 50’000 Beutel – mit überraschendem Erfolg. Eine Million «Samenbeutel» verkauft Ricola in Deutschland im ersten Jahr.
Zusammenarbeit mit Schweizer Bauern

1985 «Wir suchen Kräuter!»

«Wir suchen Kräuter!» Solche Inserate schaltet Ricola Anfang der 1980er-Jahre schweizweit und schreibt Gemeindepräsidenten und Schulen an. Der Grund: Die Wiesen im Laufental geben unterdessen zu wenig her und die Zulieferung des wichtigsten Ricola-Rohstoffs steht auf der Kippe. Da der Aufruf ohne Erfolg bleibt, entscheidet sich Ricola für die Zusammenarbeit mit Schweizer Bauern. Es ist der Beginn des systematischen Kräuteranbaus in der Schweiz.
Ein Ruf geht um die Welt

1993 «Riicolaa!» – ein Ruf geht um die Welt

1993 hallt der Werbe-Jodel «Riicolaa!» das erste Mal aus TV- und Radio in der Schweiz und in Deutschland. Er steigert die Bekanntheit des Kräuterzuckers in Windeseile, so dass Ricola ihn auch in anderen Ländern einsetzt. Seit 1993 gibt es keinen Ricola-Spot mehr ohne den Ricola-Ruf.
Zuhause für unsere Kräuter

2014 Kräuterzentrum

Ein neues Zuhause für unsere Kräuter: 2014 eröffnet das Ricola-Kräuterzentrum, gebaut mit Lehm und Erde aus dem Laufental. Es ist zentraler Ort für die Verarbeitung und Lagerung von Kräutern. Vom Entwurf bis zum Betrieb des Kräuterzentrums steht die Nachhaltigkeit an erster Stelle.