Namenskunde
Der lateinische Name Marrubium vulgare setzt sich aus den hebräischen Begriffen mar für «bitter» und rob für «viel» zusammen. Beim Andorn ist also der Geschmack namensbestimmend. Der Beiname vulgare bedeutet frei übersetzt «einfach, gemein».
Steckbrief
| Familie |
Lippenblütler |
| Blütezeit |
Juli bis September |
| Ernte |
Obere Triebe bei Aufblühen |
| Signatur |
Vierkantiger, behaarter Stängel, rhythmische Blattanordnung |
| Vegetation |
Trockene Wiesen, Ödland, Schutthalden |
In der germanischen Mythologie symbolisiert der Andorn ein vom Blitz getroffenes Pflanzenwesen. Absender des Blitzes sei der Donnergott Thor, auch Donar genannt. Die Germanen glaubten, dass der Andorn den Einschlag in einen gottlosen Menschen verhindert habe und seither die Kraft des Blitzes in sich trage. Das belege der weisse Blütenkranz des Krauts.
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