

Frauenmantel
Alchemilla vulgaris
Im Sommer bilden sich bei hoher Luftfeuchtigkeit an den Blättern des Frauenmantelkrautes glitzernde Tautröpfchen. Diese "magischen Goldperlen" wurden von den Alchemisten eingesammelt und in den Hexenküchen weiter verwendet. Daher galt der Frauenmantel in früheren Zeiten – neben seiner Wirkung gegen Frauenkrankheiten – als typisches "Alchemistenkraut". Frauenmantel wirkt stopfend, adstringierend und blutstillend.
Vorkommen:
Die anspruchslose Heilpflanze gedeiht praktisch überall wild.
Wirkstoffe:
Hoher Gerbstoffgehalt im getrockneten Blatt.