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Holunder

Holunder
Sambucus nigra

Überreste von gekochten Holunderbeeren wurden schon bei Ausgrabungen aus der Steinzeit gefunden. Durch alle Jahrhunderte war Holunder, nebst der Kamille, das Volksheilmittel ersten Ranges. Im Volksglauben spielte der Holunder eine wichtige Rolle als Schutzmittel vor bösen Geistern: Ein Holunderstrauch durfte nie böswillig gefällt und sein geschnittenes Holz nicht verbrannt werden, damit die vom Holunder aufgenommenen bösen Kräfte nicht frei wurden. Holunder wirkt als schweisstreibendes Mittel gegen fiebrige Erkältungskrankheiten.

Vorkommen:
Der Holunderstrauch ist in ganz Europa, von der Ebene bis gegen 1500 m, anzutreffen. Er liebt feuchte und schattige Stellen.

Wirkstoffe:
Holunderblüte enthält ätherisches Öl, Schleim und Flavonoid-Glykoside.


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