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  • Kräutervorrat hausgemacht

    Sie haben sich den ganzen Frühling und Sommer über liebevoll um Ihre Kräuter gekümmert, sie aufgezogen, regelmässig gegossen und diese haben sich zum Dank prächtig entwickelt.

    Jetzt drohen Ihre Kräuter langsam zu verblühen, vielleicht steht aber auch der Winter vor der Tür. Was tun mit den prächtigen Gewächsen? Ricola hat für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie auch grosse Mengen Kräuter konservieren, um Sie später zur Zubereitung von Getränken und Speisen zu verwenden. Möglichst, ohne dass dabei wertvolle Aromen und Inhaltsstoffe verloren gehen.
  • Trocknen – klassischer geht’s nicht

    Dazu eignen sich alle Kräuter.

    So gehen Sie vor

    • Pflanzen abschneiden, sorgfältig waschen und schadhafte Stellen entfernen.
    • Kräuter auf Küchentüchern an einem möglichst trockenen, warmen und luftigen Ort auslegen.
    • Mindestens einmal täglich wenden. Die Kräuter sind trocken, wenn Sie sie zerbröseln können.

    Ricola Tipp: Verwenden Sie für die Lagerung luftundurchlässige, am besten dunkle Gefässe. So halten sich die Aroma- und Wirkstoffe am besten.
  • Einfrieren – fast wie frisch

    Nicht alle Kräuter sind kälte- bzw. gefrierfachtauglich. Gut einfrieren kann man z.B. Thymian, Zitronenmelisse, Petersilie oder Schnittlauch.

    So gehen Sie vor

    • Pflanzen abschneiden, sorgfältig waschen und in einem Küchentuch trocken schütteln.
    • Schadhafte Stellen entfernen und Kräuter klein hacken.
    • Kräuter am besten portionsweise in kleine Plastiksäckchen oder -behältnisse füllen. So vermeiden Sie, dass die Kräuter auftauen, wenn Sie sie verwenden.

    Tipp: Suppenkräuter in Eiswürfelformen füllen, Wasser darüber geben und einfrieren. Die bequemste Art, Kräuter haltbar zu machen und anschliessend zu verarbeiten.
  • Essig – Kräuteraroma in flüssiger Form

    Dazu eignen sich z.B. Thymian, Oregano, Dill, Estragon oder Bohnenkraut.

    So gehen Sie vor

    • Kräuter gut waschen, um die Bildung von Fremdhefen zu verhindern, und richtig trocknen.
    • Anschliessend bis auf wenige Stängel zerkleinern.
    • Milden Essig, z.B. Weissweinessig, darüber giessen und in einem Topf erhitzen. Kurz vor dem Siedepunkt vom Herd nehmen und eine halbe Stunde ziehen lassen.
    • Essig durch ein Küchentuch seihen und in gut gereinigte Flaschen abfüllen.
    • Zuvor beiseitegelegte Kräuterteile als dekoratives Element unzerkleinert in die Flaschen geben.
    • Flasche an einem dunklen, kühlen Ort lagern.

    Ricola Tipp: Verwenden Sie unbedingt Glasgefässe, da Essigsäure gesundheitsschädliche Salze aus Metall und Keramik herauslösen kann.
  • Öl – Kräuteraroma in flüssiger Form

    Dazu eignen sich fast alle Küchenkräuter wie z.B. Salbei, Rosmarin oder Thymian.

    So gehen Sie vor

    • Hochwertiges Pflanzenöl mit neutralem Geschmack wie Oliven-, Sonnenblumen-, Raps- oder Distelöl auswählen.
    • Frische Kräuter waschen, von fleckigen Stellen befreien und gut abtrocknen. Lieber etwas antrocknen – so vermeiden Sie Schimmelbildung durch Feuchtigkeit.
    • Kräuter in gut gereinigte, trockene und vorzugsweise dunkle Glasflaschen füllen, vollständig mit Öl bedecken und gut verschliessen.
    • Ca. 3–4 Wochen an einem kühlen und dunklen Ort ziehen lassen – anschliessend das Kräuteröl durch ein feinmaschiges Sieb seihen und in saubere Flaschen umfüllen.
    • Die Flasche mit dem Datum beschriften und das Öl innerhalb von 3–4 Monaten aufbrauchen. Bleiben die Kräuter zu lange im Öl, kann es trüb werden.
    Ricola Tipp: Besonders schmackhaft ist diese Kombination – je ein Zweig Thymian, Oregano und Bohnenkraut, zwei Salbeiblättchen, eine Triebspitze Estragon sowie eine Knoblauchzehe. Bon appétit!

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Kräuter haltbar machen

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Ricola hat für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie auch grosse Mengen Kräuter konservieren, um Sie später zur Zubereitung von Getränken und Speisen zu verwenden. Möglichst, ohne dass dabei wertvolle Aromen und Inhaltsstoffe verloren gehen.

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